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Warum MIT?
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Warum ist es wichtig, in der MIT Mitglied zu sein?
Jeder von uns hat wahrscheinlich eine etwas andere Motivation dafür, daß er Mitglied in der MIT ist. Der eine liebt die Geselligkeit, der andere mag die Veranstaltungen und der nächste vielleicht die politischen Beiträge. Aber alle haben wir etwas gemeinsam: Fast alle von uns sind oder waren unternehmerisch tätig oder tragen Verantwortung in einem Betrieb.
Warum wird man selbständig?
Nun, an erster Stelle steht das selbstbestimmte Arbeiten, ohne einen Vorgesetzten zu haben, der einem die Entscheidungen ständig abnimmt. Die für die unternehmerische Tätigkeit erforderliche Freiheit ist die allererste Motivation, selbständig zu sein. Danach erst kommt das Ziel oder auch die Illusion, Reichtum zu erwerben.
Die Freiheit des Handelns ist das Gefühl, das uns Mittelständler meist unbewußt verbindet. Nun hat schon Ludwig Erhard die Freiheit des Handelns als höchstes Gut und Triebfeder der sozialen Marktwirtschaft angesehen. Er sprach von Produzentenfreiheit und Konsumfreiheit. Er meinte damit, daß ein Unternehmer die Freiheit haben müsse, ohne Behinderungen zu produzieren und zu handeln. Die Preise für seine Waren und Dienstleistungen sollten ebenfalls frei sein und nicht vom Staat vorgegeben. Das war in den 50gern keineswegs selbstverständlich, denn gerade die SPD versuchte immer wieder staatlich festgesetzte Preise und Preisbindungen einzuführen.
Mit Konsumfreiheit ist gemeint, daß jeder frei entscheiden kann, was, wo und wann er kauft, ohne staatliche Einmischung und Zuteilung.
Um Wohlstand für alle zu erreichen, sollte sich der Staat aus der Wirtschaft heraushalten, er sollte nur die Rahmenbedingungen schaffen, damit Wirtschaft gedeihen kann.
Wie sieht es heute aus?
Das freie Wirtschaften für den Produzenten ist stark eingeschränkt durch eine überbordende Bürokratie, durch unverständliche und komplizierte Steuersysteme, durch Abgaben und Auflagen. Der Staat greift ein mit EIN-€-Jobs und Mindestlöhnen und nähert sich damit einer staatlich festgesetzten Preisbindung. Er hält Eigenbetriebe und vergibt Aufträge, agiert damit selbst als Unternehmer.
Die freie Konsumwahl hat dort ihre Grenzen, wo die finanziellen Recourcen ausgeschöpft sind. Theoretisch kann sich jeder alles kaufen, vom Brot bis zum Ferrari, jedoch verfügen immer weniger Haushalte über ein Einkommen, das nicht mehr als die Deckung des täglichen Bedarfes ermöglicht. Während in den 50gern und 60gern ein alleinverdienender Facharbeiter seine 6-köpfige Familie mit nur geringer staatlicher Zuwendung in Form von Kindergeld ernähren konnte, und sogar noch Geld für Anschaffungen übrig blieb, ist das heute selbst unter Inanspruchnahme erheblicher Transferleistungen nicht mehr vorstellbar.
Die Sozialisten (SPD+LINKE) strapazieren immer wieder das Wort der sozialen Gerechtigkeit, meinen damit, staatlich gelenkt eine Verteilung der Vermögen und erwirtschafteten Gewinne von oben nach unten. Dabei befinden wir uns bereits in einem Stadium der sozialen Übersicherung. Bereits heute erbringt rund das oberste Drittel der Einkommen ca. 2/3 des Steueraufkommens, wobei die restlichen einkommensschwächeren 2/3 der Einkommensgruppen fast 60% aller Transferleistungen erhält, jedoch nur 5%aller Steuern und Sozailabgaben bezahlt. (Quelle: MIT-Magazin 3/2008, S. 14) Das heißt doch aber, wenn der Staat noch mehr lenkend eingreift, wird die Motivation zur Übernahme von Eigenverantwortung noch mehr reduziert und somit der Teufelskreis der staatlichen Lenkung weiter angetrieben. Wir sind auf dem Weg zu einem Funktionärsstaat. Und dieser führt laut Ludwig Erhard am Ende zu einem totalitären System.
Man kann es jederzeit von den LINKEN und Oscar Lafontain hören, daß eine Umverteilung stattfinden muß. Von der erforderlichen Gegenleistung der Transferempfänger hört man nichts. Bei der Landtagswahl in Hessen haben wir sehr gut beobachten können, wie sich die SPD eine Regierung vorstellt. Man wollte nicht nur mit den LINKEN koalieren, sondern gleich die Methoden der alten DDR übernehmen: Frau Metzger, eine freie Abgeordnete, sollte gezwungen werden, ihr Mandat niederzulegen.
Liebe Freunde, das bürgerliche Lager muß sich endlich wehren! Wir müssen als erstes den Begriff „soziale Gerechtigkeit“ neu definieren. Für uns ist sozial gerecht, wenn derjenige, der hart arbeitet, einen Erfolg spürt und von seiner Arbeit leben kann. Dazu muß man die Lohnnebenkosten senken und Steuern und Abgaben reduzieren. Das Steuersystem muß drastisch vereinfacht und Bürokratie abgebaut werden.
Das müssen wir zuerst unserer Mutterpartei sagen, denn auch hier ist ein Linksrutsch vollzogen worden. Dabei hat man die Lehren von Ludwig Erhard völlig vergessen und damit ein Pfund verspielt, um das man Deutschland einmal beneidet hat, und auf das wir stolz waren.
Liebe Freunde, verhindern Sie einen Funktionärsstaat, kämpfen Sie mit uns für ein freies Denken und Handeln in der Wirtschaft, sprechen Sie mit jedem, der noch schwankt oder gar anderer Meinung ist.
Helmut Kaddatz, März 2008
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